Ein erfolgreicher US-Waffenfabrikant wird im Mittleren Osten von Rebellen entführt. In Gefangenschaft entwickelt der Multimilliardär heimlich einen flugfähigen Kampfanzug aus Eisen, mit dessen Hilfe er entkommen kann. Nach Hause zurückgekehrt, perfektioniert der geniale Tüftler seine High-Tech-Rüstung ...
Tony Stark (Robert Downey Jr.) hat alles, wovon man nur träumen kann: Als Chef der erfolgreichsten Waffenproduktionsfirma der USA, Stark Industries, kann er sich vor Aufträgen kaum retten, Frauen liegen ihm zu Füßen, er führt ein Leben im Luxus. Zunächst nur an Macht und Gewinn interessiert, öffnet dem genialen Tüftler seine Entführung in Afghanistan die Augen.
Diente für den Comic von 1963 noch der Vietnamkrieg als historischer Hintergrund, wurde der Stoff nun nach Afghanistan verlagert.
Als der Multimilliardär mit ansehen muss, was seine Hightechwaffen in den Händen der falschen Leute anrichten können, entwickelt er statt der verlangten Massenvernichtungsrakete und mit Hilfe des ebenfalls entführten Yinsen (Shaun Toub) einen flugfähigen Kampfanzug, mit welchem ihm die Flucht gelingt. Herzstück der High-Tech-Rüstung ist ein zur Energiequelle umgewandelter Magnet. Zurück in den USA beginnt er, die revolutionäre Erfindung zu perfektionieren.
Während ihm Assistentin Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) und Lt. Col. Rhodes (Terrence Howard) den Rücken freihalten, verkauft Starks Geschäftspartner Obadiah Stane (Jeff Bridges) ohne dessen Wissen illegal Waffen - auch an Starks Entführer. Getarnt als "Iron Man" attackiert der Unternehmer die Terroristen in Afghanistan. Währenddessen gelangt Shane an den Iron Man-Prototyp und beginnt, den Anzug nachzubauen ...
Ausgefeilte Computertricks und Spezialeffekte illustrieren die Wandlung Tony Starks alias Robert Downey Jr. ("Stichtag", "Sherlock Holmes"), vom Kriegsbefürworter zum Friedensstifter. Ähnlich radikal hat sich der brillante Schauspieler Robert Downey Jr. nach Drogenmissbrauch und Konflikten mit dem Gesetz in den 90er Jahren noch einmal "neu erfunden". Wie ein Phönix aus der Asche kehrte er auf die Leinwand zurück und glänzte in zahlreichen Hauptrollen populärer Filme.
"Iron Man"-Erfinder und Gründer des Marvel Comics-Großunternehmens, Stan Lee, erhielt, wie auch in anderen Filmen, die auf seinen Comics basieren ("Spiderman", "X-Men" und "Hulk"), einen Cameoauftritt. Aufgrund des riesigen Erfolges von "Iron Man", der über eine halbe Milliarde Dollar einspielte und für zwei "Oscars" nominiert wurde, kam 2010 der zweite Teil in die Kinos, Teil drei ist bereits in Planung.
Musik: Ramin Djawadi
Drehbuch: Mark Fergus, Matt Holloway
Regie: Jon Favreau