Lisbeth erholt sich gerade im Krankenhaus von den jüngsten Ereignissen und wartet immer noch auf die ihr bevorstehende Mordanklage. Sie muss sich Mikael gegenüber nun endlich öffnen, damit er ihr helfen kann.
Lisbeth Salander (Noomi Rapace) hat den Kampf gegen ihren Vater Zala (Georgi Staykov) knapp überlebt und wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Dort wird auch Zala behandelt, doch inzwischen ist er bestimmten Leuten ein Dorn im Auge und wird exekutiert, bevor er seiner Tochter wieder etwas anhaben kann. In der Zwischenzeit versucht Mikael (Michael Nyqvist) weiter alles Menschen-mögliche, um Lisbeths Unschuld zu beweisen.
Er findet Unterstützung bei seiner Schwester, einer Anwältin, die Lisbeths Verteidigung übernimmt, und einer Polizistin, die ihm inoffiziell bei den Recherchen hilft. Währenddessen beginnt Lisbeth heimlich, ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben, denn nur die absolute Wahrheit kann ihr ein Leben in der Psychiatrie ersparen und ihren Gegnern endgültig das Handwerk legen. Als der Prozess schließlich vor der Tür steht, legt sie alle Karten auf den Tisch ...
Der engagierte Journalist und Autor Stieg Larsson starb 2004 völlig überraschend im Alter von 50 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts. Zu diesem Zeitpunkt hatte er drei Kriminalromane um die Hackerin Lisbeth Salander und den Enthüllungsjournalisten Mikael Blomkvist fertig gestellt. Den durchschlagenden Erfolg, den seine Romane schließlich weltweit haben sollten, konnte er selbst nicht mehr erleben. Geplant waren ursprünglich zehn Bücher um das ungewöhnliche Ermittlerteam. Kurz vor seinem Tod konnte er den größten Teil des vierten Buches beenden, und auch Notizen zu zwei weiteren Büchern gab es bereits.
Die Fortführung der Reihe wird jedoch durch einen familiären Konflikt zwischen Larssons langjähriger Lebensgefährtin einerseits und dem Vater und Bruder auf der anderen Seite verhindert. Es geht um sehr viel Geld, einen Urheberrechtsstreit und ein fehlendes Testament. Vor seinem Tod veröffentlichte Stieg Larsson außerdem Schriften über Rechtsradikalismus in Schweden und gründete die Expo-Stiftung, welche auf rassistische und totalitäre Organisationen und Tendenzen in Schweden aufmerksam machen soll.
Regie: Daniel Alfredson
Kamera: Peter Mokorsinski
Musik: Jacob Groth
Buch: Ulf Rydberg